FESTIVAL |  Eintritt frei!
39. UMSONST & DRAUSSEN FESTIVAL STUTTGART (Tag 3)
Sonntag, 05.08.2018 · 11:00 Uhr

Losgehen tut´s am Sonntag auf der Hauptbühne ab 11 h schon, um 13 h noch ein zweiter Act, bevor wir dann zur Zeltbühne wechseln! (Die Kids können allerhand basteln und spielen in der Kinderwerkstatt von 14 - 18 h!)

1. ELCILYN - 11.00 h (Open Air-Bühne)
singt smooth jazz love songs … an der Küste New Jerseys (USA) geboren und aufgewachsen, mit einem Vater, der bei seiner Arbeit ‘Oldies’ ruhig vor sich hin pfiff und einer Mutter, die sonntäglich die Opernwelt über die Radiowellen ins Haus brachte, entdeckte Elcilyn ihre Stimme neu in ihrer Wahlheimat Stuttgart. Ihr Repertoire beinhaltet bekannte und auch weniger bekannte Lieder und Balladen im ruhigen smooth Jazz-Stil meist im Duo mit Klavier oder als Trio und auch Quartett. Auftritte in Deutschland, USA und in der Karibik.
Eine Zuhörerin schreibt: Jedes Lied ist eine Geburt aus den verborgensten Räumen, dem Herzensgrund. Aus ihm schöpft ihr Atem Seele. Elcilyns Love Songs gingen mir zu Herzen: Sie hat die verborgensten Räume erreicht, weil sie im Augenblick ihres Gesangs auch das zu sein vermag, wovon sie singt: liebend, leidend, temperamentvoll, herausfordernd … . Die Auswahl ihrer Texte rief in mir eine Palette von Gefühlen rund um das Thema Liebe wach, man ist wohl gestimmt, weil alles stimmt!
Elcilyn – Vocals
Böny – Piano

2. PALE HEART - 13.00 h (Open Air-Bühne)
Wenn du deine Augen schließt und dem Sound von Pale Heart lauschst, wirst du ergreifenden Gesang, ausdrucksstarke Gitarrensoli, psychedelische Synthesizer Sounds mit einem lässigen Fender Rhodes Piano, einer umwerfenden Hammond Orgel, einzigartige Moog Basslines begleitet von groovenden Schlagzeugrhythmen entdecken.
Öffne die Augen und du wirst 3 junge Musiker bemerken, die ihr Leben der Musik gewidmet haben. Jedes Instrument verleiht jedem Song eine andere Farbe, deshalb wird sogar ein 30″ großer Gong auf Tour mitgenommen.
Die Brüder Marc und Nico Bauer gründeten die Band zusammen mit Sebastian Neumeier im Herbst 2016.
Während das Songwriting und Arrangement von verschiedenen Bands der späten 60er/frühen 70er beeinflusst ist, beinhaltet der Style von Pale Heart Blues Rock, Soul, R’nB, Funk und Fusion verbunden mit modernen Elementen, um eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu erschaffen.
Nimm eine Dosis und fülle dein erbleichtes Herz auf!

3. die kleine bühne - 14.00 h (Zeltbühne)
"Die Prinzessin auf der Erbse"
Woran erkennt man eine richtige Prinzessin?
Niemand weiß das besser als die Erbse.
Seit 200 Jahren steht die Erbse jetzt schon im Museum und hat genug von diesem langweiligen Dasein. Heute ist sie nun entwischt und kommt zu einer Theateraufführung, wo ihre Geschichte gespielt werden soll. Da muss sie doch eingreifen und erzählen, wie es wirklich war damals mit der Erbse unter der Prinzessin.
Ein lustiges Spiel für zwei Schauspielerinnen und eine Tischfigur nach dem Märchen von H.C. Andersen
Für Groß und Klein ab 5 Jahren.
Eine Produktion von „die kleine bühne“ mit Diane Marstboom und Helen Pavel.

4. GO GO GAZELLE - 15.00 h (Open Air-Bühne)
Mit Benzin und Leerlauf verschwanden 2015 zwei Bands vom Radar, die viele Jahre für Belebung in der deutschsprachigen Musikwelt gesorgt hatten. Ernüchterung? Wohl auch! Tristesse? Keineswegs!
2017 treffen sich einzelne Teile in der Sauna und zwischen Aufguss und alter Kamelle entstehen kleinste gemeinsame Nenner: Rockmusik müsste wieder einfacher werden und dabei Relevantes erzählen. Irgendwo zwischen Lagerfeuerromantik und Kirmesboxbude kommt Go Go Gazelle zur Welt! Ihre Debut-EP „Schleuder“ nahmen sie live zusammen mit Tom Körbler (u.a. Beatsteaks) in der Kantine in Augsburg auf.

5. JACK ELLISTER - 16.00 h (Zeltbühne)
Jack Ellister Band sind das Liveformat um den gleichnamigen Singer-Songwriter aus London und spielen psychedelischen Rock nach Rezept aus den 60ern und 70ern.
Seit 2012 kommen seine Platten auf Fruits De Mer Records raus und erregten schon Aufsehen bei Shindig!, NME, TimeMazine und diversen BBC Radio Djs. Auftritte im Vorprogramm von The Pretty Things, The Bevis Frond und Vibravoid sorgten für ein ausverkauftes Debut Album.
Dieses Jahr im Herbst kommt ein neues Album von Jack Ellister auf dem spanischen You Are The Cosmos Records raus. Einen Vorgeschmack gibts am Sonntag 5. August beim U&D.

6. STAGEDIVING ELEPHANTS - 17.00 h (Open Air-Bühne)
Wie ihr Name schon vermuten lässt bahnen sich die Stagediving Elephants unaufhaltsam ihren Weg zum Publikum. Der progressive NewRock, welcher raue wie auch sanfte Töne verschmelzen lässt, gepaart mit einer einzigartigen Bühnenshow machen diese Band zum absoluten Muss für Jedermann.
Die Songs aus eigener Feder setzen sich mit ihren harten Gitarrenriffs, dem wummernd treibenden Bass, mit präzisem Drumming und melodiösen Hooklines in die Gehörgänge der Zuhörer und schieben mächtig nach vorne. Kurz: Diese Band ist Pflicht!

7. Lesebühne 7 PS - 18.00 h (Zeltbühne)
Die Lesebühne 7 PS ist am 39. U&D mit Harry Kiezler und Christof Knüsel am Start. Die Autoren geben kurze und lange Geschichten, Performance Poetry, Lieder und Lyrik zum Besten – meistens komisch, oft auch ernst, aber immer gut.
Kritisch denkende Besserverdiener, Verliebte, Facebookopfer, Rotweintrinker, Marathon- und Amokläufer, sie alle profitieren von diesem Programm.
Harald Kienzler und Christof Knüsel bleiben in unserer turbulenten Welt gelassen. Sie wissen: Ab einem bestimmten Alter egal, ob gerade die Beziehung oder der Kapitalismus zusammenbricht. Am Ende bleibt die Lebensfreude und glücklich, wer im grauen Alltag seinen schwarzen Humor nicht verliert.

8. XYLOSPONGIUM - 19.00 h (Open Air-Bühne)
Zu laut existiert nicht in unserem Vokabular. Wie man direkt erkennt, sind wir Freunde der gepflegten Ausdrucksweise. Entsprechend der Bandname auf Latein, die Texte schlau, die Klappe groß. „Sophisticated Punk“ wurde das Ganze dann von einem gutgelaunten Fan getauft. Auf sowas wären selbst wir nicht gekommen.
Ende 2015 beginnen Ruben, Niklas, Paul und Carl zusammen zu proben. „Total underground“ (stammt nicht von uns), zunächst im Kinderzimmer, dann in der Waschküche. Klingende Songtitel wie „Versauft doch euer Scheißgeld“ oder „Eure Mütter haben versagt“ halten was sie versprechen. Mit laut Universal Music, „geiler Mucke, die man nur (bisher) leider nicht verkaufen kann“ haben sich Xylospongium, durch zahlreiche Konzerte im Rems-Murr-Kreis und Stuttgart, in nur knapp zwei Jahren bereits einen kleinen aber feinen Ruf erspielt.
„Klingt wie Motörhead mit einer gewaltigen Prise neuer deutscher Welle.“ – Stuttgarter Zeitung
„Ich hör mir die Vorband sonst nie an!“ – Funky von Ton Steine Scherben

9. THE BOMBPOPS (USA) - 20.00 h (Zeltbühne)
Ein Sprichwort sagt, du hast das ganze Leben, um deine erste Platte zu machen. Aber nur ein paar Jahre für die zweite. Das südkalifornische Punk-Quartett The Bombpops stecken noch im ersten Teil des Sprichwortes. Bereits 2007 von den Co-Frontfrauen Jen Razavi und Poli van Dam gegründet, bringen The Bombpops jetzt gerade ihr Debütalbum Fear Of Missing Out heraus. Doch laut Razavi gibt es viele gute Gründe für die Verzögerung.
Zunächst einmal mussten The Bombpops im dazwischenliegende Jahrzehnt absurd viele Umbesetzungen aushalten. „Wir hatten drei Schlagzeuger und sechs Bassisten“, sagt Razavi seufzend. „Wir mussten jedes Mal wieder von vorn anfangen.“ Dann ergab sich die Aussicht, mit Tony Sly, dem Frontman von No Use For A Name, zusammenzuarbeiten, der vor seinem plötzlichen Tod 2012 die Produktion übernehmen wollte. „Noch im Mai hatte ich eines der besten Gespräche in meinem Leben mit Tony bei Punk Rock Bowling, und dann ist er im Juli gestorben“, klagt Razavi.
Motiviert von zwei erfolgreichen EPs konzentrierte sich die Band auf ihre neue Besetzung, diesmal mit Bassist Neil Wayne und Schlagzeuger Josh Lewis. „Wir hatten die beste Rhythmussection, die wir uns wünschen konnten“, erzählt Razavi. Aber dann kam die nächste Auszeit, dieses Mal jedoch war es eine gute Nachricht: Van Dam war mit ihrem ersten Kind schwanger. Die folgende Zeit brachte die Bandmitglieder näher zusammen, aber die Band selbst hatte erstmal Pause.
„Wir haben damals viel voneinander gelernt“, sagt Razavi. „Wir haben eine Pause eingelegt, und wir sind härter zurückgekommen als je zuvor. Die Leute sagten uns: „Ihr könnt nicht touren, Poli kann doch nicht dabei sein.“ Aber was wissen die schon, das entscheidet jede für sich selbst.
Die neue Entschlossenheit ist in der Ausdrucksstärke und Poppigkeit von Fear Of Missing Out gut zu erkennen, vom grungigen „Jerk“ bis zum honigsüßen Poppunk in „CA In July“ und den knallharten Krachern „I Can not“ und „Brake Lights“. Zu verdanken sei das auch dem Produzenten Chris Fogal, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Songschreiber der Colorado-Pop-Punk-Band The Gambits. „The Gambits sind eine unserer Lieblingsbands, und wir mögen Chris‘ Songwriting sehr“, sagt Razavi. „Wir hatten Songs, die wir für fertig hielten und Songs, an denen wir noch arbeiteten. Und wir wussten, jeder einzelne kann noch ein klein bisschen besser sein. Es lief richtig gut mit Chris.“
Im April 2016 waren The Bombpops dann für zwei Wochen in Fogals Studio in Colorado und lieferten schließlich 12 eingängige Punk-Songs, die so unterschiedlich wie energiegeladen sind. Es mag ein Jahrzehnt gedauert haben, doch jetzt ist das Album da und es ist ein Dokument der Widerstandsfähigkeit, gepaart mit einer gesunden Portion Zynismus, um die Dinge im Gleichgewicht zu halten.
„Es hat das ganze Leben unserer Band gebraucht, um diese Platte zu machen, aber es ist gut, dass wir so lange darauf gewartet haben“, sagt sie. „Es war der richtige Zeitpunkt. Ich bin ein großer Fan der glänzend polierten Scheibe und für unsere erste Platte mussten wir das alles durchmachen. Es ist so klischeehaft und kitschig zu sagen, aber es ist nun reifer, besonders der Gesang. Wir haben gelernt zu singen. Wir haben gelernt, mehr Drive in unseren Melodien zu haben. Wir haben eine lebenslange Lektion gelernt, wie man als Band zusammen klarkommt. “
Die Weg der The Bombpops war übersät mit falschen Einsätzen, holprigen Rhythmen und was das Leben so mit sich bringt. Aber jetzt sind sie genau an dem Punkt, an dem sie immer sein wollten.

10. MONO & NIKITAMAN - 21.00 h (Open Air-Bühne)
Im August 2018 erscheint das neue Album von Mono & Nikitaman, bis dahin kommen die beiden nochmal aus dem Studio, um ein paar ausgewählte Festivals zu spielen – dazu gehört auch auch das U&D Stuttgart.
Natürlich werden Mono und Nick neben bekannten Liedern auch schon ein paar Stücke vom neuen Album präsentieren. Einen kleinen Vorgeschmack bieten die bereits veröffentlichten Singles. Mit „Hitler muss immer wieder sterben“ positionieren sie sich klar gegen den rechten Schwachsinn der zur Zeit wieder populär ist und schlagen Alarm – „Jeder Fünfte hat hier jetzt die Nazis gewählt und ich hoffe Deutschland wird wach“.
Die zweite Vorabsingle „Kein Weed (ist auch keine Lösung)“ lässt schon jetzt die Herzen sämtlicher M&N Fans der ersten Stunde höher schlagen – „zu viel Realität ist auch nicht immer schön.“ und die beiden sind der Bundesregierung in Sachen Legalisierung mal wieder einen Schritt voraus.
„Gib mir ein bißchen Sommer“ ist der 3 Vorab Release vom kommenden Album. Die beiden singen über den gesellschaftspolitischen Winter in dem Trolls und Bullys zu Präsidenten werden und wünschen sich „Ein bißchen Sommer“.
M&N feiern nicht sich selbst, sondern ihr Publikum, das macht sie so sympathisch und wird ihnen seit vielen Jahren Dauertournee, 1000fach vom ersten bis zum letzten Song gedankt.
Die Texte der beiden sind wie Waffen gegen die Einfältigkeit, Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit. Sie geben Hoffnung und liefern den Soundtrack zum Selbermachen sowie die Vision einer besseren Welt.
Um die unbeschreiblichen Momente von Zeitstillstand und Kontrollverlust mitzuerleben, reisen unzählige Menschen gerne von Konzert zu Konzert und sammeln M&N Shows wie andere Panini Bilder.
Anfang 2004, als das Debüt „Das Spiel beginnt!“ erscheint, gelten die zwei noch als Geheimtipp. Sowohl die Konzerte als auch das Publikum unterscheiden sich aber bereits von jeglichen Reggae Klischees und halten eher dem Vergleich mit der Punkszene stand: Ekstase, Schreien, Springen und eine große Party für ein gutes Gefühl!
Mono & Nikitaman. Dancehall-Anarcho-Reggae-Punk-Pop, laut, grell und selbstbewusst. Man darf gespannt sein, wenn sich die beiden nach mehr als 900 Shows, 5 Studioalben und mit neuen Liedern im Gepäck wieder auf den Weg machen, um die Clubs zu zerlegen und „ein bisschen Sommer“ in deine Stadt zu bringen.

Veranstaltungsort
Umsonst & Draußen
Uniwiese am Pfaffenwald
70569 Stuttgart-Vahingen
[ Lageplan ]
Eingetragen von:
stuttgart rock promotion


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