KONZERT
LIEBLICHEKLÄNGEKONZERTE LÄSST WIEDER AUFSPIELEN!!!
Samstag, 27.10.2018 · 19:00 Uhr

BIKINI BEACH
Irgendwas mit Strand musste her. Klingt auch erst mal plausibel, wenn sich die eigene Band in Konstanz am
Bodensee gründet – da gibt’s bestimmt die ein oder andere sandige Liegewiese. Der Name des einzigen und
ersten Konstanzer Garage-Trios scheint daher mit BIKINI BEACH mehr als legitim. Ja, und nicht nur bei
der Namensgebung huldigen Nils (voc, guit), Charlotte (voc, bass) und Manu (drums) altbewährten
Rock’n’Roll-Klischees: erst ein verlorener Bandcontest verhalf dem Trio 2013 zur nötigen Prominenz.
Seitdem wandeln die Strand-MusikantInnen zwischen diversen Veröffentlichungen und der Frage „Seid ihr
nicht die BIKINI-Dings-Band?“, ohne bisher jemals auch nur einen Gedanken daran verwendet zu haben, im
Bikini aufzutreten. Viel lieber wird nämlich im eigenen Studio an neuem Sound-Material gefeilt. So legte
2015 die selbstbetitelte Debüt-Platte die groben Lo-Fi-Bausteine, aus welchen auf der zweiten LP „Guzzler“
mit Fuzz-Wänden und Wasted-Youth-Hymnen wie „Emily“ die Garage errichtet wurde, in der BIKINI
BEACHs Fuzzy-Buzzy-Garage-Punk zu Hause ist. Damit auch die letzten Ungläubigen überzeugt seien, die
„Ey, das ist doch Grunge!“ verlauten lassen, predigen BIKINI BEACH anstelle von Bibeltexten mit Death
By Audio-Pedals.
Nach reichlich Pizza, Gigs in Hollands besetzten Häusern sowie „vergessenen“ Tüten mit gebrauchter
Unterwäsche haben die KonstanzerInnen nun ein Zuhause beim Dresdner Label UNDRESSED Records
gefunden. Mit der Single „The Hell“ steht das dritte Album „The Fatal Consequences Of Masturbation“ (VÖ
14.10.17) hier schon in den Startlöchern. Totaler Kontrollverlust, soweit die thematische Einordnung der
neuen Platte. Zielgerichteter und im Sound etwas cleaner, bleibt auf der neuen LP jedoch erhalten, was
BIKINI BEACHs Diskographie seit 2013 vereint – energetischer Garage und bedingungsloser Bock auf
ballernde Riff-Kombinationen. Und ordentlich Fuzz, proportional steigend. Gigantische Gefühlsausbrüche
sowohl vor als auch auf der Bühne sind also pünktlich zur Release-Tour im Oktober vorprogrammiert, denn
die Vorfreude ist enorm: niemand anderes als Kassels elaborierteste MusikerInnen, COUNTS ON CRACK
sowie CATCH AS CATCH CAN, werden kurz von der Documenta pausieren, um BIKINI BEACH für
einige Termine die Bühne vorzuwärmen. Vormerken, diese BIKINI, äh, Dings-Band.
https://www.facebook.com/BikiniBeachofficial/
https://bikinibeach.bandcamp.com/

SIR COLLAPSE
Was Ende 2013 als lockeres Jamprojekt begann, entwickelte sich nach kurzer Zeit zu einer
hart arschtretenden Einheit. Seit ihrer Gründung 2013 veröffentlichten SIR COLLAPSE zwei
Aufnahmen und spielen eine wilde Mischung aus Garage Rock, Grunge, Stoner und
Alternative. Durch die verschiedenen musikalischen Backgrounds des Quartetts kommt eine
Klangvielfalt zum Vorschein, die sich nicht in eine einzelne Schublade stecken lässt.
Wer auf abwechslungsreiche, mit fetten Riffs und Melodien gespickte Musik steht ist hier an
der richtigen Adresse. Hier ist eine Band am Werk, welche ihr Handwerk versteht und durch
ausgefeiltes Songwriting in tiefe Sphären vordringt.
Im Oktober 2018 kommt das erste Album mit 11 neuen Songs auf die Plattenteller
https://www.facebook.com/sircollapse/
https://sircollapse.bandcamp.com/

DIE VERWESENDEN ALTLASTEN
Es begab sich im Jahre 2009, als dunk­le, schwarz-​gel­be Wol­ken ihre Schat­ten über Deutsch­land leg­ten. Ein Sturm der Ent­rüs­tung zog über das Land und legte ein Grab auf dem le­gen­dä­ren Deutsch­punk­fried­hof offen. Dunk­le Mäch­te setz­ten ihre En­er­gi­en frei und aus dem Dreck der Welt ent­stieg das un­heil­vol­le Böse. Die ver­we­sen­den Alt­las­ten der le­gen­dä­ren Über­res­te von Drex­schleu­der und Bla­sen­schwä­che er­ho­ben sich, um zum fi­na­len Schlag gegen die, vom Da­sein ge­quäl­ten Men­schen, aus­zu­ho­len. Keine Seele wird ver­schont blei­ben und die Welt wird nicht mehr so sein, wie ihr sie heut noch kennt.

Schon bald soll­te sich eine An­hän­ger­schaft des fröh­li­chen Welt­un­ter­gangs um die see­len­lo­sen Krie­ger des Deutsch­punks scha­ren, um den un­aus­weich­li­chen Kampf gegen die Welt zu be­strei­ten. Im Jahre 2010 ist es so­weit und die erste akus­ti­sche Ter­ror­at­ta­cke in Form der CD „Back in dead“ wird auf die Mensch­heit los­ge­las­sen und er­schüt­tert die Welt in ihren Grund­fes­ten. Die Drex­bla­se vol­ler Tod und Ver­nich­tung sucht ab dahin auch die Büh­nen die­ser, dem Un­ter­gang ge­weih­ten Welt heim.

Be­reits ein Jahr spä­ter wurde die nächs­te Etap­pe der Welt­ver­nich­tung in An­griff ge­nom­men und das zwei­te Album ein­ge­spielt. Da man aber einen klei­nen Über­schuss pro­du­ziert hatte, soll­ten auch die jäm­mer­li­chen Reste der Auf­nah­me­ses­si­on wei­ter ver­wer­tet wer­den. So ent­schlos­sen sich die Re­cken, die­ses Ma­te­ri­al nach einer plum­pen An­bie­de­rung der Ei­fel­punks von Hag­bard Ce­line, diese mit eben jenen auf einer aus um­welt­feind­li­chem Altöl ge­press­ten Schei­be zu ver­öf­fent­li­chen.

Nach­dem sich nun ein be­son­ders kon­se­quen­tes Band­mit­glied ent­schloss, die Welt­ver­nich­tung auf sich selbst an­zu­wen­den, wurde eine tap­fe­re Ama­zo­ne ge­fun­den, die die­sen Drang wei­ter­hin mu­si­ka­lisch um­zu­set­zen ge­dach­te. So wur­den in neuer Be­set­zung sechs Tracks auf­ge­nom­men, die man im Jahre 2013 auf eine Mu­sik­kas­set­te auf­spiel­te, um auch den Freund ma­gne­ti­scher Ton­trä­ger an die öko­lo­gi­sche Ver­nich­tung der Welt her­an­zu­füh­ren.
Die young and live undead!!!

In diesem Sinne, ab in die Rinne!!! Do you smell the Deutschpunk???
https://www.facebook.com/DVA.Deutschpunk/
https://dvapunk.bandcamp.com/

LESBIAN RANK INGFERNO
Perfekte Arrangements, exzellente Melodien, anspruchsvolle Texte und virtuose Instrumentalisierung? Was soll der Scheiß?!
Der Punkrock-Alleinunterhalter „Ing Ferno“ hat sich seiner Band entledigt und macht jetzt alles selbst – obwohl er nichts so richtig kann. Am besten beschreibt man Musik bekanntermaßen mit einem kruden Vergleich. Also: Wäre „Lesbian Rank Ingferno“ ein Kinderwagen, wäre der schiefe Gesang die Liegewanne, die stolpernden Gitarren wären die 4 (beim Buggy 3) platten Reifen und die peinlichen Texte die defekte Bremse. Bass und Schlagzeug stellen den Haltegriff dar, der lenkt und antreibt. In diesem Gesamtkunstwerk „Kinderwagen“ fühlt sich das Baby (ergo der Zuschauer) prächtig unterhalten und schläft garantiert nicht ein.
Das Erstaunliche ist, dass die dilettantischen Punk-, Ska- oder Schlagernummern oftmals wahre Hymnen sind, die man sofort mitsingen kann (wenn der Pegel stimmt). Dann sieht man seriöse Familienväter, die minutenlang wie entfesselt „Irgendwann hab ich dann angefangen mich anzulangen“ singen oder zarte Architektur-Studentinnen, die von Seifenblasen umhüllt „Uh uh, schieß die Eule“ skandieren.
Und das ist schön und macht die Leute glücklich
https://www.facebook.com/ingferno/
https://lesbianrankingferno.bandcamp.com/

VVK in Marbach , Marktstrasse 58
Öffnungszeiten:
Montag 14:30-18:00 Uhr
MIttwoch 17:30-20:00 Uhr
Samstag 10:00-14:00 Uhr

Musik

Preis VVK: 4 Euro (ggf. zzgl. Gebühr)
Preis AK: 5 Euro
Veranstaltungsort
Planet X
Am Leiselstein 7
71672 Marbach a.N.
[ Lageplan ]
Eingetragen von:
Liebliche Klänge Konzerte


Alle Angaben ohne Gewähr!

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